NMS Lesachtal

Spuren zum Flachs suchen, lesen und interpretieren- ein cooles Projekt geht zu Ende

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Über 2,5, Jahre haben wir aktiv im Forschungsprojekt „Landscape and You-th. Eine Spurensuche zum Flachs im Lesachtal“ als JuniorforscherInnen mitgewirkt. Die Zusammenarbeit mit den WissenschaftlerInnen und den älteren SchülerInnen der HLW Hermagor hat uns viel Spaß gemacht und wir haben in ganz, ganz vielen Feldern eine große Menge fürs Leben gelernt. Es war eine sehr coole Projektzeit, woran wir uns sicher gerne erinnern.

Der Flachs im Klostergarten wächst auch dieses Jahr und schon viele Touristen haben die App zum Flachs ausprobiert und unsere Filme angeschaut. Am 09. August ist in Maria Luggau Mühlenfest, wo in der Brechlstube wieder angeheizt wird.

Für uns Schüler der 4. Klassen NMS Lesachtal kommen nun die Sommerferien und dann steht der Übergang in die weiterführenden Schulen an. Wir hoffen, Sie haben viele Spannendes in unserem Blog-Forschertagebuch zum Flachs und lokalem Erfahrungswissen erfahren. Bei weiteren Fragen zu unserem Projekt können sie die Wissenschaftlerinnen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Andrea Sieber und Gerhard Strohmeier gerne kontaktieren.

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Vom Flachs zum Leinenprodukt

Einblicke in die Fachspezifische Maturaarbeit von Julia Franz  und Mona-Lisa Pfaffenberger

Warum wir speziell dieses Thema gewählt haben?  Wir haben an dem Sparkling Science Projekt „Dem Flachs auf der Spur“ teilgenommen haben. Dabei waren wir uns einige Male im Bildungszentrum in St. Lorenzen im Lesachtal – bei den sogenannten Projekttagen. Unser Wissen wurde durch Interviews mit Zeitzeugen und kreativen Arbeitensehr bereichert. Darüber hinaus sind wir sehr froh, dass wir viele neue Leute kennenlernen durften und auch mit ihnen zusammen arbeiten konnten. Auch die Arbeit mit den Hauptschülern hat uns eine neue Sichtweise für eine funktionierende Teamarbeit gezeigt.

Die Projekttage im Lesachtal waren sehr abwechslungsreich und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.Für diese bereichernden Erfahrungen möchten wir uns bei den Organisatoren, Herrn Univ.-Prof. Dr. Gerhard Strohmeier und Frau Dipl. Ing. Andrea Sieber MA MA, sowie den Mitwirkenden dieses Projektes, Herrn Hans Guggenberger, verantwortlicher Lehrer am Bildungszentrum Lesachtal und den Zeitzeugen, recht herzlich bedanken.Frau Prof. Mag. Gabriele Waysocher war uns von der schulischen Seite stets eine große Hilfe. Dafür danken wir ihr sehr. Wir möchten uns auch bei unseren Interview-Partnern, Herrn Adolf Niedermüller und Frau Maria Niedermüller, bedanken, die uns mit ihrem Wissen und Erfahrungen einen großen Einblick in das Thema Flachs und seine Verarbeitung geben konnten.

Zeitzeugen. Im Rahmen des Sparkling Science Projekts „Dem Flachs auf der Spur“ haben wir im Lesachtal gemeinsam mit Schülern des Bildungszentrums Lesachtal Zeitzeugen interviewt und bei der Aussaat des Flachses geholfen. Außerdem besuchten wir gemeinsam eine Ölmühle, Brechlhütte… Dabei hatten wir nur positive Erlebnisse. Das Arbeiten mit den Hauptschülern während der Projekttage war sehr interessant. Es war toll zu sehen, welch kreative Ideen die Jungen und Mädchen mit ins Projekt einbrachten. Die unterschiedlichen Ansichtspunkte zwischen den Kindern und uns Jugendlichen war eine tolle Erfahrung. Am besten gefielen uns die Interviews mit den Zeitzeugen aus dem Lesachtal. Hierbei bekamen wir nicht nur Informationen über den Flachs, sondern auch über die allgemeine Lebenshaltung, die man früher hatte. Besonders gefallen haben uns die lustigen Geschichten, Bräuche und wie damals die Jugendzeit verbracht wurde. Positiv beeindruckt hat uns das Engagement der Zeitzeugen.

Auch das Ausprobieren der Verarbeitungsschritte des Flachses war eine tolle und sehr informative Erfahrung. Im Großen und Ganzen, haben wir in den vergangenen zweieinhalb Projektjahren sehr viel Neues gelernt und auch eine
Menge neuer Eindrücke sammeln können.

Und unser Wissen haben wir nun –nach der erfolgreichen Matura- noch den SchülerInnen  der 1. Klassen der HLW Hermagor in einem Workshop zum Stoff vermittelt.

:: Hier ein Auszug aus unserer Facharbeit:   FBA Leinen  [PDF 1 MB]

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Junior Science Slam in Salzburg

Am 20.10.2014 findet in Salzburg der Junior Science Slam statt, wo PerformerInnen aus Sparkling Science Projekten ihr Projekt vorstellen und mit pfiffiger Darstellung erläutern, was sie an ihrem Projekt fasziniert und was das Ziel der Forschung ist. Klar, dass wir mit unserem Projekt „Landscape and You-th. Dem Flachs auf der Spur“ auch dabei sind. Was wir dort zeigen? Nun, das ist noch ein Geheimnis. Aber als Appetitanreger: unsere Bewerbung dazu könnt Ihr schon mal hier anschauen.

 

INFO

Sparkling Science Slam 2014

Bei „Science Slams“ wird aktuelle Forschung auf die Bühne gebracht – kurz, pointiert und kreativ. Das Publikum ist die Jury und kürt in einem Tischvoting den Slam-Champion. Im Rahmen von Sparkling Science wird nun erstmals ein „Junior Slam“ für Schülerinnen und Schüler organisiert. In 6 Minuten soll das Publikum einen ersten Eindruck bekommen:

• Womit Du Dich im Sparkling Science-Projekt beschäftigst/beschäftigt hast
• Warum Dich das Projekt fasziniert
• Was bei dieser Forschung eines Tages herauskommen soll

Geplant sind zwei Vorentscheidungen, eine in West- und eine in Ostösterreich. Die Gewinner/innen werden dann zu einem Coaching-Wochenende nach Wien eingeladen, bevor sie im Rahmen des „Sparkling Science-Kongresses 2014“ im großen Finale am 17. November 2014 in Wien gegeneinander antreten.

Trickfilm goes round the world

Wie kommt unser Trickfilm über die Lesachtaler Bräuche rund um den Flachs nach Tahiti?

Ganz einfach: Das Kärntner Medienzentrum für Bildung und Unterricht hat die Brücke zum Comenius-Projekt „Share My Shoes“ hergestellt. Dort befassen sich SchülerInnen aus Norwegen, Spanien, Tahiti, Italien, Großbritannien, Deutschland mit ihren kulturellen Wurzeln.

Dabei  kamen SchülerInnen aus French Polynesia nach Kärnten und hatten unter anderem viel Spaß mit dem Lesachtaler Trickfilm. Welche Sprache wird dort gesprochen? Französisch.

Nun  warum den Film nicht ins Französische übersetzen. Aber was ist mit den anderen PartnerInnen in den anderen Ländern? Eine Übersetzung ins Italienische und Englische wird vorbereitet. Die Toneinspielung erfolgt wiederum -in bewährter Weise- durch das Kärntner Medienzentrum für Bildung und Unterricht. Let´s talk about…

 

 

 

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Share My Shoes – Partnerschulen

Hoeggen Skole Trondheim, Norway
Institut Cal Gravat Manresa, Spain
Sonderpädagogisches Förderzentrum Eichstätt mit Aussenstelle Beilngries Eichstätt, Germany
College de Taravao Tahiti, French Polynesia
St. James Catholic High School London, United Kingdom
Instituto Comprensivo Statale “Ignazio Buttitta” Bagheria – Italy
Neue Mittelschule 2 Spittal/Drau, Austria

Drauwelt ACWAVIVA – Lernen in der Freiluftklasse

 

Das interkulturelle Projekt „Share My Shoes“

Der Titel des Projektes hat eine dreifache Bedeutung: Die aus dem modernen medialen Leben nicht mehr wegzudenkende Möglichkeit der digitalen Kurzmitteilung SMS symbolisiert den modernen Betrachtungswinkel einer in die Historie führenden Thematik, sowie der multimedialen Kommunikation über die Inhalte, bei denen die SchülerInnen sich über europäische Grenzen hinweg mit den Mitteln des Internets austauschen sollen.

Durch die Besuche soll mit der digitalen Übermittlung aber auch die reale Betrachtung und Erfahrung einhergehen. Teile meine Schuhe meint zuallererst, lasse Dich darauf ein, meine regionale Kultur kennen zu lernen und zu verstehen, warum diese regionalen Wurzeln mein Leben und meine Person etwas anders entwickeln ließen, als in anderen Regionen Europas. Es bedeutet aber auch, gehe ein paar Schritte mit mir und auf meinem kulturellen Weg. Lerne meine kulturellen Spuren kennen und verstehen, wie ich das gleiche mit deinen versuche. Erkenne daraus, dass wir zwar alle Europäer sind, aber doch unsere kulturelle Herkunft nicht verleugnen können und wollen.

Wir wollen innerhalb eines Europas, das immer gleicher wird, mit identischer Musik, identischer Kleidung, identischen Fahrzeugen und Bauweisen, gleichen Großkettenläden und vieles mehr zeigen, dass es trotz allem in diesen Bereichen immer noch die regionalen Eigenheiten gibt und diese Europa vielfältig und interessant machen, denn niemand möchte eine Region Europas bereisen, um festzustellen, dass dort alles mit dem heimischen Leben identisch ist.

Ein drittes Ziel soll sein, mit allen Sinnen die kulturellen Spuren der Region der Partnerschulen zu erfahren und diese Erfahrungen im TwinSpace auszutauschen, damit alle an der Schule Anteil daran haben können.

 

Unser Flachsanbau

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So sieht unser Flachs momentan aus. Die Blüte war wunderschön und hat wieder sehr viele Menschen in den Klostergarten gelockt.
Die Ernte wird dieses Jahr Mitte Oktober stattfinden, wenn die Leinsamen ausgereift sind.

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Auszeichnung als NachhaltigkeitsbotschafterInnen

 

 

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Wir sind zu den „Tagen der Nachhaltigkeit“ nach Klagenfurt auf die Herbstmesse 2014 gefahren. Dort haben wir unser Projekt präsentiert: Nicole, Selina und Johannes erläuterten, was wir alles im Projekt erforscht haben und was für uns besonders spannend war. Anschließend wurde unser selbstgestalteter Trickfilm auf der Großleinwand gezeigt und natürlich -last but not least- führten wir unseren fetzigen Brechl Rap auf.
Der Kärntner Landesrat Rolf Holub zeichnete uns als NachhaltigkeitsbotschafterInnen aus.

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Tage der Nachhaltigkeit

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Die Schule hat heute wieder begonnen. Und es geht gleich weiter mit unserem Projekt:

Bei den „Tagen der Nachhaltigkeit“ präsentieren wir, die SchülerInnen der Neuen Mittelschule Lesachtal mit  der HLW Hermagor, die für uns wichtigsten Forschungsergebnisse des Projektes „Landscape and You-th“  im Rahmen der Veranstaltung „Schulen leben Nachhaltigkeit“.

Neugierig geworden?  Wir freuen uns über Euer/ Ihr Kommen!

Wo? Wann?

Am  18.September 2014, 13.00-14.00 Uhr, bei den Tagen der Nachhaltigkeit im Messe-Centrum 5, Klagenfurt