Art

Lesachtaler Flachs | Trickfilm

TRICKFILM: Dem Flachs auf der Spur
Rituale und Bräuche im Jahreslauf

Zeichnungen
KLAMMER Verena
LADSTÄTTER Manuel
NASCHENWENG Chiara
SEIWALD Raphael
UMFAHRER Leonie
WINKLER Dominik
WURZER Karin Dipl.Päd.

SprecherIn
OBERLUGGAUER Claudia
TIEFENBACHER Samuel

Musik
Trachtenkapelle Liesing
Produktion
Kärntner Medienzentrum | Rauter Johann
Spittal an der Drau, April 2014

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Wir haben noch nie einen Trickfilm gemacht, deshalb war es sehr spannend. Es war interessant, lustig und aufregend. Probleme hatte ich dabei keine, aber es war wirklich schwer die Figuren für den Trickfilm zu zeichnen. Das Endergebnis, der Trickfilm gefällt mir sehr gut.
Leonie Umfahrer

Es war sehr schwierig den Trickfilm im Gesamten zu Malen, doch es hat Spaß gemacht mit den vielen verschiedenen Farben zu malen. Es war auch lustig, so viel Neues zu lernen über die Bräuche im Lesachtal zum Flachs. Das war spannend dann zu zeichnen. Was sicher schwer war, war das Vertonen. Beim Malen war es schwer, die Figuren zu zeichnen.  Mir gefällt unser Film sehr, sehr gut.
Chiara Naschenweng

Wir sind in das Medienzentrum nach Spital gefahren. Dort haben wir den Trickfilm vertont. Das Sprechen war einfach für mich. Wir haben es nicht oft durchmachen müssen. Ich habe mir den Flachstext zwei- dreimal durchgelesen. Und dann ist es tadellos gegangen. Ich finde, der Film ist eine gute Arbeit!!!
Samuel

Die Zeichentrickfilmherstellung war spannend und lustig. Wir haben uns überlegt, was wir von den Geschichten aus den Interviews zeichnen wollen, das Zeichnen war schwierig, die Musik dazu paßt sehr gut. Insgesamt ist das Projekt sehr schön und ich lerne viel Neues über das Lesachtal hier.
Verena

Die Hintergründe zu zeichnen fand ich schwer beim Trickfilm. Es ist unsere Landschaft vom Lesachtal, die wir gezeichnet haben. Da im Vordergrund spielten dann die Geschichten vom Flachs. Die Bräuche haben wir von meiner Oma gehört und dann gezeichnet. Und dann kamen die Sprecher und die Musik dazu. Wir machen ganz viele spannende Sachen zum Flachs.
Dominik

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Smartphone-Applikation ´Auf den Spuren des Flachs`

Facharbeit im Fach ´Kulturtouristik und Projektmanagement `
von Lisa Maria Guggenberger und Ferdinand Stadlober, HLW Hermagor, 5.Klasse

Als wir vor einiger Zeit von unserer Professorin Mag.a Gabriele Waysocher zu uns gekommen ist, um uns vom Flachsprojekt „Auf den Spuren des Flachs“ erzählte, konnten wir uns darunter nicht viel vorstellen.

Dass Leinenstoff aus Flachs hergestellt wird, hatten wir zwar im Hinterkopf, was dieser Themenkreis mit unserer Heimat dem Lesachtal zu tun hat, war uns aber noch nicht klar. Geschweige denn, dass diese Pflanze auch im Lesachtal angebaut wurde.

Nun, mehr als ein Jahr später, haben wir die fertige Fachbereichsarbeit im Fach „Kulturtouristik und Projektmanagement“ hier in Händen. Der Unterschied zu einer normalen Facharbeit liegt daran, dass wir hier durch die Erstellung einer Applikation einen Mehrwert für die Region, das Lesachtal, geschaffen haben. Auch, dass eine alte Flachssorte rekultiviert werden konnte,  ist nennenswert. Die App startet am Bauernladen Maria Luggau, führt in den Klostergarten (Flachsanbau) und dann von dort durch den Mühlenweg (Mühlenmuseum mit Leinölpresse) bis zur Brechlstube.  Informationen zur alten Kulturpflanze Flachs und dem Anbau und der Verarbeitung im Lesachtal werden witzig und fachkompetent gegeben. Zur Verdeutlichung sind Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews und der Trickfilm der Neuen Mittelschule Lesachtal zu den Bräuchen rund um den Flachs im Lesachtal eingespielt.

Die Erstellung der Applikation bewältigten wir mit Hilfe einiger Personen. Allen voran ein herzliches Vergelt´s Gott an unsere Projektbetreuerin Frau Mag.a  Waysocher, der wir viele Stunden Zeit und einiges an Nerven raubten. Ein weiterer großer Dank gilt Frau Dipl. Ing. Andrea Sieber MA MA, die als Projektkoordinatorin den Überblick über das Projekt behielt und uns während der gesamten Gestaltungszeit mit Rat und Tat zur Seite standen.

Für die zur Verfügung Stellung von Informationen danken wir Frau  Brigitte Lugger vom Kultur und Mühlenverein Maria Luggau, Frau Mag.a Simone Matouch von der Kräuterwerkstatt Lesachtal und Herrn Bgm. Franz Guggenberger. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Hans Guggenberger, der als Projektverantwortlicher im Bildungszentrum Lesachtal alle Beteiligten mit der richtigen Portion Motivation versorgte und auch immer ein offenes Ohr für uns hatte.

Wir stellen unsere  App  am Mittwoch, dem 11. Juni, 19:00 im Bildungszentrum Lesachtal im Ensembleraum allen Interessierten vor.  Der Flachs-(R) App der 3.Klassen des Bildungszentrum Lesachtals wird dabei ebenfalls aufgeführt.

App  etit bekommen? Dann hinkommen!

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Flachsernte im Klostergarten

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Ohne Titel

„Har raufen“

Jetzt ist es endlich soweit: Unser Flachs ist erntereif. Brigitte und Leopold Lugger und Josefa Winkler zeigen der Klasse 3a und b wie der Flachs gezogen wird. Die Stängel werden händisch senkrecht herausgezogen, so dass die Wurzeln nicht abbrechen. Zu Büscheln bündeln wir anschließend das Har zum Trocknen.

Einige Touristen kommen vorbei und beobachten interessiert unser Tun und wir geben gerne Auskunft über den Flachsanbau.

Trocknung

Unser Har trocknet

Die lockeren Flachsbündel trocknen nun in der Herbstsonne und später wollen wir aus den Leinsamen Leinöl pressen und das Flachsstroh weiterverarbeiten. Wie sind gespannt, wie es weitergeht.

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Im Lesachtal entdeckt: Flachs im Hausgarten

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Links ein Flachsbrechl als Deko vor einer Hauswand. Rechts ein schwedisches Lied zur Flachsernte.
Und hier Text und Noten zum Mitspielen und -singen.
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Fotos | Andrea SIEBER

 

Eröffnung des Klostergartens | Rückblicke

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Fotos | Erich Angermann | Kärntner Medienzentrum

Flachsrap

Anfang Mai ist es soweit,
der Bauer geht aufs Feld, der Acker wird bestellt.
Mit einer löchrigen Dose er sät,
damit das Haar nicht zu dicht aufgeht.
Nach ein paar Wochen das ist gewiss,
der Flachs schon aus der Erde sprießt.
Doch oh je, oh Graus, welch ungemach,
das Unkraut dem Flachs den Acker streitig macht.

Sie brecheln den Flachs,
sie hacheln den Flachs,
sie spinnen den Flachs,
sie weben den Flachs,
und machen Leimat daraus.

Es kommt der Sommer, oh welche Pracht,
das Hoor das blüht in blauer Blütentracht.
Wer das gesehn, das ist gewiss,
die Schönheit des Ackers man nie vergisst.
Es kommt der Herbst, das Hoor wird gezogen,
getrocknet und die Samen aus den Kapseln gebrochen.
Die Bäuerin das Hoor auf an Rane legt,
damit es später gut zum Brecheln geht.

Sie brecheln den Flachs,
sie hacheln den Flachs,
sie spinnen den Flachs,
sie weben den Flachs,
und machen Leimat daraus.

Ist getrocknet das Hoor,
dann kommts zur Brechelstube gonz klor.
Die Frauen sind nun am Werk,
kein Mann darf sich nähern wohlgemerkt,
sonst wird er gekragelt,
und das merkt er sich gewiss,
weil das für seinen Hals nichts Gutes ist.
Und was machen nun die Frauen dann

Sie brecheln den Flachs,
sie hacheln den Flachs,
sie spinnen den Flachs,
sie weben den Flachs,
und machen Leimat daraus.

Und liebe Zuhörer merkts euch geschwind.
Is Hoor geaht durch zweiundsiebzig Händ,
bis man ihn hot amol trogn gekennt.

Text: Hans Guggenberger
Musik: 3A + 3B, Sabine Suppersberger
Video: Alfred Regenfelder | Kärntner Medienzentrum

Fotos: Erich Angermann | Kärntner Medienzentrum

Klostergarten Maria Luggau | Einladung zur Eröffnung

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Feierliche Eröffnung der historischen Gartenanlage am Freitag, 13. September 2013 ab 14.30 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihre Kommen!