Zwischenrückblicke – was gefällt mir besonders im Projekt?

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Am Anfang wußte ich nichts über Flachs, gar nichts. Und jetzt bin ich Profi. Ich weiß von den Bräuchen, vom Anbau, vom Leinen und, und ,und. Es ist sehr gut erzählt und gemacht. Von Hermagor sind die großen Schüler auch bei uns im Projekt dabei. Wir lernen gemeinsam. Aber die Maturanten unterrichten uns sogar auch und machen ihre Maturaarbeit zum Projekt. Es ist sehr nett und es gibt viel zu erfahren zum Thema und das Lesachtal, es ist nicht wie Schule sonst, es ist mit viel mehr Abwechslung.
Selina

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Das gemeinsame Erstellen des Flachs-Rap war toll. Es gab eine Rapmelodie und den Text zum Flachs. Da kommt alles zum Flachs vor.Wir haben drei Tage geprobt und dann den Rap in der Schule und bei der Eröffnung des Klostergartens für alle aufgeführt. Der Rap ist auch im internet zu hören und sehen.
Victoria

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Was mir besonders gefallen hat: der Ausflug nach Eberndorf zur Dämmstofffabrik, das Saatgut ausbringen, das Brecheln, das Krageln, die Interviews führen, das Jäten, das Flachs ziehen, das Flachs trocknen, das Samen ausschlagen, das Hacheln, der Internetblog, die Buttons machen. Wir haben viel selbst ausprobiert. Das gefällt mir. Viel Praktisches.
Andreas

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Das Krageln war besonders lustig. Weil mir mit dem grobgebrechelten Büscheln vom Flachs den Buben im Nacken gekrakelt haben. Das haben die Frauen früher getan, wenn die Buben sie heimlich belauscht haben an der Brechlstube. Das war interessant zu hören. Die Frauen haben dann gesagt, `Mi hobm oda Geld zahln`. Dann haben sich die Bubn entscheiden müssen: Entweder das Mädchen heiraten oder Geld bezahlen. Wir haben viele solche Geschichten erfahren bei der Brechlstube und bei den Interviews. Das ist spannend.
Anna-F.

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Es hat mir alles sehr gefallen bisher: die Pantomine, die interviews, das Brecheln, das Backen der Flachswickel, den Flachs-Rap, das Saatguttüten machen, die Wandzeitung, der Blog, das Anbauen vom Flachs. Sehr schön fand ich das Bauen der Leinwände. Zuerst haben wir einen Holzrahmen gebaut, dann mit unserem Leinen bespannt. Und dann grundiert. Nachher haben wir dann uns Motive zum Flachs ausgedacht und sie mit Leinölfarben darauf gezeichnet. Das Bild hängt jetzt in meinem Zimmer zuhause. Das war sehr schön.
Anna-M.

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Wir waren in Eberndorf. Dort war ein Flachsbauer, der alles verarbeitet vom Flachs. Der Bauer hat alle Flachsmaschinen selber gebaut: Eine Ölpresse und eine Maschine für Damm-Material aus Flachs. Wir durften Kostproben vom Leinöl nehmen.
Simon

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Wir haben den Flachs im Klostergarten in Maria Luggau ausgesaat und dann im September geerntet, in Bündeln gebunden und getrocknet. Nach einem Monat war der Flachs trocken. Und die Verarbeitung geht los. Jetzt wissen wir wie das alles geht und kennen uns aus.Das Leinölpressen fand ich auch sehr interessant. Und unseren eigenen Flachs-Rap machen. Die Interviews mit den alten Menschen führen. Fragen stellen zu können, war sehr spannend.
Johannes

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Mir hat sehr gut das Herstellen von Leinentaschen gefallen. Von Zuhause haben wir Leinenballen mitgebracht. Grobes und feines von den Großeltern. Und dann haben wir mit Leinölfarben Flachsblüten draufgemalt. Dann wurden sie genäht, gewaschen, gebügelt und getrocknet. Wir konnten sie mit nach Hause nehmen.Sie sind so schön geworden.
Nicole

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Am besten hat mir im Flachsprojekt das Brecheln vom Flachs gefallen. Aber vieles andere auch. Eigentlich alles. Beim Brecheln wurde die Brechlstube eingeheizt, wir Buben haben Holz nachgelegt. In der Brechlstube wurde es ganz warm. Dort hat es keine Fenster. Die Wände sind schwarz vor Russ. Wenn wir die Wände angegriffen haben, wurden wir auch schwarz. Das Flachs aus der Brechlstube haben wir draußen gebrechelt. Aber wir haben trotzdem sehr geschwitzt, weil es anstrendend war. Früher haben das nur Frauen gemacht das Brecheln. Den Flachs-Rap fand ich toll. Und das Flachs ziehen bei der Ernte und zusammen bündeln. Später durften wir Buben dann die Kapseln mit einem Ploil ausschlagen. Die Samen sind auf einer Folie gelandet. Wir haben sie dann mit einem Sieb gereinigt. Wir wissen jetzt wie das alles geht. Das ist spannend.
Gernot

 

 

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