Monat: Mai 2013

… immer am Laufenden

… mit Wandzeitung, Blog, und Video.

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Einblicke in unsere Arbeiten geben wir mit der Wandzeitung in der Aula des Bildungszentrums …

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Herr Angermann vom Medienzentrum zeigte uns, wie man einen Blog gestalten kann.

Ohne Titel

Herr Guggenberger, unser Lehrer, und Herr Regenfelder – Videofachmann des Medienzentrums – halten alles Wichtige fotografisch und auf Film fest.

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Flachs

Steckbrief
Name: Flachs, gemeiner Lein, Saat-Lein
Blüte: meist blau, 2-3cm breit, kelchförmig
Größe: 20-100cm
Anbaugebiet: Europa, Südwestasien
Nutzung: Fasergewinnung
Verwendung: Bettwäsche, Tücher, Hemden, etc.
Eigenschaften: reißfest, saugfähig, scheuerfest

Selina Stemberger ,  12 Jahre, 2A

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Workshop | Trickfilm

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Mit Medienreferent Johann Rauter vom Kärntner Medienzentrum gestalten wir einen Trickfilm. Der Trickfilm handelt vom Flachsanbau im Lesachtal einst und heute. Für einen Zeichentrickfilm braucht man viele Zeichnungen.

„Mir gefällt es, mit Zeichnungen Bildern zum Laufen zu bringen.“
Dominik Winkler, 2b

„Zeichnen macht mir sehr viel Freude. Die schönen Farben mit den wasservermalbaren Wachskreiden finde ich besonders spannend.“
Chiara Naschenweng, 2b

„Trickfilmen macht einfach riesig Spaß!“
Raffael Seiwald, 2b

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Die Aussaat

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Am Montag, dem 14. Mai haben wir die Leinsamen im neuangelegten Klostergarten des Klosters Maria Luggau ausgesät.

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Wenn man Leinsamen aussäen möchte um Flachs zu gewinnen, muss man zuerst das Unkraut jäten, dann die Erde flachrechen und danach kann man die Samen aussäen.

Katharina Prinster, 12 Jahre, 2a

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Nach altem Brauch muss man mit großen Schritten und barfuß über den Acker gehen. Man darf nicht sprechen. Mit dem Speckbrot reibt man sich die Hände ein damit die Samen besser gleiten.

Simon Guggenberger, 12 Jahre, 2a

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Früher mussten die Knechte vor dem Aussäen Speckbrote essen. Wenn sie mit dem Essen fertig waren, mussten sie mit großen Schritten und barfuß über das Feld gehen, dabei durften sie nicht reden.

Christian Ladstätter, 12 Jahre, 2b

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Vom Flachsanbau im Lesachtal

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Das Brecheln des Flachses

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Die Brechelstube

Der Flachs wird in der Brechelstube getrocknet und er wird dazu auf den Balken gelegt. Damit die Brechelstube warm bleibt gibt es auf der Außenseite einen Ofen, den man 2 Tage vorher einheizt. So bleibt die  Brechelstube schön warm.

Gernot Lanzinger, 11 Jahre, 2a, NMS Lesachtal

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Das Brecheln

Wenn man Flachs erntet, muss man ihn trocknen und dann brecheln. Die Frauen haben früher sehr viel Flachs gebrechelt.

Victoria Engeler, 12 Jahre, 2a, NMS Lesachtal

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Das Hacheln

Nach dem Brecheln kommt das Hacheln an die Reihe. Die Fasern, die beim Brecheln übrig bleiben werden  durch die Hachel gezogen. Das funktioniert wie ein Kamm. Die Fasern werden in Grob und Fein geteilt, in dem man sie durch die Hachel zieht. Aus den groben Fasern werden Grobe Leinen hergestellt und aus den Feinen besonders feines Leinen. Aber auch gedrehte Zöpfe werden  gemacht, diese schenkt man nach Brauch einer Frau oder Dame.

Anna-Franziska Unterguggenberger  11 Jahre,  2a,  NMS Lesachtal

 

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Das Krageln

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Wenn ein Junge um die Brechelstube herumschleicht, und es die Frauen sehen, schleichen sie leise über die Wiese. Auf einmal kommen die Mädchen mit einem Stück Flachs und reiben den Flachs den Jungen um den Hals und sagen: „Ruabm trogen oda  mie hobm“. Dann müssen sie sich erlösen.

Tamara Oitzinger, 13 Jahre, NMS Lesachtal

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